Englisch

“Learning another language is not only learning different words for the same things but learning another way to think about things.”
Flora Lewis
Das Fach Englisch wird am TLG von 40 Lehrerinnen und Lehrern als 1. Fremdsprache ab Klassenstufe 5 unterrichtet. Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler belegt dieses Fach auch in der Qualifikationsphase und legt darin das Abitur ab.
Lehrmittel
Lehrwerke sind die Bände der Reihe Green Line Bayern.
Förderung
Lernwerkstatt
Förderunterricht nach Modulen
9./10. Jgst. und Q12/13: 1 Fachcoachstunde (Eine zusätzliche Stunde für Englisch, in die Schülerinnen und Schüler mit spezifischen Fragen zu einzelnen Themengebieten kommen können.)
In der 5. und 9. Jgst. In den Klassenstufen haben die Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche Intensivierungsstunde. Das Nachhilfeangebot von „Schüler helfen Schülern“ wird gerne genutzt.
Leseförderung
• Lesekiste für die Anfangsleser des Niveaus A1/A2
• Ebenso bietet die Bibliothek eine Reihe spannender englischsprachiger Bücher, auch schon für Erstleser, die ausgeliehen werden können.
• Lesewettbewerb der 6. Klassen
Seminare
Die 11. Klasse wählt jedes Jahr ein P-Seminar (Projektseminar zur Stärkung der beruflichen Orientierung). Für die Q12/13werden in jedem Schuljahr ein W-Seminar (wissenschaftspropädeutisches Seminar) angeboten. In diesem Rahmen werden unterschiedliche Angebote des Amerikahauses (www.amerikahaus.de ), der Staatsbibliothek (www.bsb-muenchen.de ) und der Universitätsbibliothek (www.ub.uni-muenchen.de ) genutzt, um einen Beitrag zur Vorbereitung auf das wissenschaftliche Arbeiten zu leisten.
Im Schuljahr 25/26 wird folgendes W- und P-Seminar angeboten (siehe Reiter: W- und P-Seminare)
Wahlkurse
Folgende Wahlkurse mit Bezug auf das Fach Englisch werden angeboten:
- English Conversation
- Profilfach English Conversation für die Q12/13
Besondere Formen der Leistungserhebungen
In der 7. und 10. Klasse setzt sich einer der großen Leistungsnachweise (gLn) aus der Note der jeweiligen Jahrgangsstufentests (bayernweit verpflichtend) am Schuljahresanfang und des schulinternen Leistungstests am Ende des Schuljahrs zusammen.
Die 9. Klassen und die Q12 legen einen großen Leistungsnachweis in Form einer mündlichen Schulaufgabe ab.
Wettbewerbe/schulübergreifende Angebote
C1 Advanced: In einem Wahlkurs wird seit einigen Jahren sehr erfolgreich auf das Cambridge Certificate of Advanced Englisch (C1 Advanced) vorbereitet: Vorbereitungskurs und Ablegen des C1 Advanced am TLG
Bundeswettbewerb Fremdsprachen: Einzelne Schüler der Mittel- und Oberstufe können am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilnehmen (www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de ).
Leitziele des Englischunterrichts
Das Unterrichtsfach Englisch nimmt als wichtigste Weltsprache eine zentrale Rolle ein. Die besondere Stellung des Englischen als Weltverkehrssprache und die damit verbundenen gesellschaftlichen Erwartungen machen es notwendig, dass sich der Englischunterricht beim Aufbau kommunikativer Kompetenzen und interkultureller Handlungsfähigkeit auf konkrete Anwendungsbezüge konzentriert.
Für eine Grundbildung im Fach Englisch werden dem Englischunterricht die folgenden Leitziele zugrunde gelegt:
- Der Englischunterricht entwickelt systematisch funktionale kommunikative Kompetenzen im. Spektrum der fremdsprachlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten „Hörverstehen“ / „Hör- Sehverstehen“, „Sprechen“, „Leseverstehen“, „Schreiben“ und „Sprachmittlung“.
- Diese Kompetenzen werden im Englischunterricht auf Verwendungssituationen im Alltag, in der Aus- und Weiterbildung sowie in Situationen der berufsorientierten Kommunikation bezogen.
- Der Englischunterricht entwickelt systematisch interkulturelle Kompetenzen; es werden also Lerngelegenheiten geschaffen, in denen die Schülerinnen und Schüler Verständnis für andere kulturspezifische Denk- und Lebensweisen, Werte und Normen entwickeln und eigene Sichtweisen und Wertvorstellungen mit denen anglophoner Kulturen tolerant und kritisch vergleichen können.
- Der Englischunterricht entwickelt systematisch methodische Kompetenzen für das Arbeiten mit Texten und Medien, für die aufgabenbezogene, anwendungsorientierte Produktion von gesprochenen und geschriebenen Texten, für Formen des selbstgesteuerten und kooperativen Sprachenlernens als Grundlage für den Erwerb von weiteren (Fremd-)Sprachen sowie für das lebenslange selbständige (Fremd-)Sprachenlernen.
Die Schülerinnen und Schüler erreichen die oben genannten Leitziele, indem sie selbst aktiv
werden. Der Englischunterricht in der Sekundarstufe I und II knüpft hierbei an die Fähigkeiten,
Fertigkeiten und Kenntnisse sowie Interessen der Schülerinnen und Schüler an.
English in Munich
- Amerikahaus München: www.amerikahaus.de; E-Mail: bibliothek@amerikahaus.de
- Canada: www.canadianembassy.de oder www.bonjourquebec.com
- British Council: www.britishcouncil.de
- Irland: www.embassyofireland.de
- Literaturhaus München: www.literaturhaus.de (Präsentation englischsprachiger Autoren und Lesungen)
- Bibliothek am Gasteig: www.muenchner-stadtbibliothek.de
- Bayerisches Staatsschauspiel: www.bayerischesstaatsschauspiel.de
- Kammerspiele München: www.muenchner-kammerspiele.de
- Cinema München (englischsprachiges Kino)
Hilfreiche Internetadressen zum eigenständigen Wiederholen und Üben
www.perfect-english-grammar.com/index.html
learnenglishteens.britishcouncil.org
www.bbc.co.uk/learningenglish/
Ansprechpartner*innen:
Fr. Houlubek-Seidl Sandra.houlubek@muenchen.de
Hr. Gerlach paul.gerlach@muenchen.de
Design Thinking Project – Klasse 10d

Im Rahmen des Fachs Wirtschaft und Recht nahm die Klasse 10d an einem Design-Thinking-Workshop mit Julia Mittermüller von ZEISS teil. Die Durchführung erfolgte in englischer Sprache. Ziel des Workshops war es, eine moderne und kreative Arbeitsweise kennenzulernen, die sich deutlich von klassischen, eher linearen Problemlösungsstrategien unterscheidet. Während traditionelle Methoden häufig direkt nach einer schnellen Lösung suchen, stellt Design Thinking die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer in den Mittelpunkt und fördert kreatives, gemeinschaftliches Arbeiten in Teams.
Ein Beispielproblem war die Frage, wie die „going to bed routine“ von Jugendlichen verbessert werden kann, damit sie abends rechtzeitig schlafen gehen und so morgens fitter aufstehen können. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Kleingruppen und durchliefen exemplarisch alle sieben Schritte des Design-Thinking-Prozesses: Zunächst wurden durch gegenseitige Interviews Probleme analysiert und die Perspektive der Betroffenen eingenommen („Understand and empathize“). Anschließend formulierten die Gruppen das Problem in sogenannten „How might we“-Fragen, um neue Denkansätze zu eröffnen („Reframe the problem“). Es entstanden kreative und auch ungewöhnliche Lösungsideen, wie Apps mit Belohnungssystem und privater Überwachung, die anschließend diskutiert, bewertet und priorisiert wurden. Abschließend visualisierten die Gruppen ihre Lösungsansätze in Skizzen.
Der Workshop bot den Schülerinnen und Schülern einen praxisnahen Einblick in innovative Arbeitsmethoden und zeigte ihnen, wie sie ihr hohes Fremdsprachniveau im Arbeitskontext einsetzen können.
Sabrina Schweiger